Samstag, 6. Februar 2010

Taschen Candy ENDS 07.02.2010 - 15 Uhr

Heute hats mich gepackt und ich hab meine Idee umgesetzt und hier isser, mein erster Beutel :o)
Ich möchte gerne daraus ein kleines Valentins-Candy machen, in den passenden Farben isser ja!

Da das mein 2. Candy ist, werden wir die Schwierigkeitsstufe ein bißchen erhöhen!
Schreibt mir euer liebstes Liebesgedicht als Kommentar.

Über neue Blog-Verfolger, sowie eine Verlinkung vom Candy freu ich mich, ist aber keine Bedinung. Mitmachen kann jeder, ob ihren einen Blog besitzt oder nicht is mir ziemlich schnuppe *g*

Und hier nun: La Beutel *kicher*

Auslosen werde ich am kommenden Sonntag und dann kann einer von euch schon bald seine neuen Schätze damit nach Hause tragen.








Kommentare:

kreativbydaniela hat gesagt…

Ich habe kein Gedicht *heul* Aber trotzdem ist der Beutel ein absoluter Hingucker.Ja,ich gestehe in haben zu wollen,aber ohne Gedicht seh ich schwarz für mich und den Beutel :D

Toll gemacht!!!

Wuffel hat gesagt…

Hast du Kummer oder Trieb , komm zu mir, ich hab dich lieb!!



*gröhhll* Spassss



Ein männlicher Briefmark erlebte, was Schönes bevor er klebte.Er war von einer Prinzessin beleckt, da war die Liebe in ihm erweckt.

Er wollte sie wieder küssen. Da hat er verreisen müssen.So liebte er sie vergebens. Das ist die Tragik des Lebens.



Dein Täschen ist toll.

Verena Knust hat gesagt…

Männer bauen Brücken über gähnende Abgründe,
fliegen zum Mond und legen Eisenbahnschienen durch die Wüste.
Trotzdem nehmen Frauen ihnen bereitwillig ab, dass sie nicht in der Lage sind, einen Knopf anzunähen.

lg
Verena

Kyra hat gesagt…

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
"Das sollst du am Kreuze bereuen."

"Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
"Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh' du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen."

Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande."

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

...

Weiter weiß ich es nimmer auswendig. Bei Gedicht muß ich immer an das eins Auswemdig gelernte von Schiller "Die Bürgschaft" denken ;-)

stempelomi hat gesagt…

wow...eine tolle Tasche

Und hier mein Gedicht/Spruch

Liebe ist ein Raum, in dem man gerne lebenslänglich sitzen möchte.

LG,Beate

Anonym hat gesagt…

Durch Liebe ward das Bittre süß und hold,
durch Liebe ward das Kupfer reines Gold,
durch Liebe ward die Hefe rein und klar,
die Liebe bot der Krankheit Heilung dar,
durch Liebe wird belebet, wer entschlafen,
durch Liebe werden Könige zu Sklaven.
Die Liebe macht das tote Brot zur Seele,
macht ewig, die vergängliche, die Seele!


;o)))

Aline hat gesagt…

Ich hab bei Candies eigentlich selten Glück und ich bewundere deine Fähigkeiten sehr, so sollst
du eines meiner eigenen Gedichte zu lesen bekommen, vielleicht gefällt es ja:
Rastlose Sehnsucht

manches geht nur mit dir

nebeneinander
zueinander
miteinander
durcheinander
beieinander
übereinander
ineinander
manches geht nur mit dir

überfüllte Wartehallen
immer gleich kalte Hotelzimmer
fremde Stimmen in den Ohren schallen
angekommen sind wir noch immer
windige Bahnsteige
Strecken führen ins Nirgendwo
Zurückschauen wäre feige

manches geht nur mit dir

nebeneinander
zueinander
miteinander
durcheinander
beieinander
übereinander
ineinander
bald bin ich bei dir

Katja hat gesagt…

Bei Deinem Candy versuche ich gerne mein Glück, und zwar mit dem Osterspaziergang von Goethe. Ich liebe das Gedicht und kann es immer noch auswendig.

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück,
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer kornigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben,
doch an Blumen fehlt's im Revier
sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden,
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks – und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß, in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und bis zum Sinken überladen
entfernt sich dieser letzte Kahn.
selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

anusch hat gesagt…

Hach was für eine wundervolle Tasche *seufz*
Ein Gedicht als solches hab ich nicht, aber unseren Trauspruch, den ich nach wie vor sehr gut finde und mag:

"Die Liebe erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf!"

aussie hat gesagt…

Die Tasche ist wahnsinnig schön *seufz*

Das Gedicht von Erich Fried mag ich sehr, sehr gerne:

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

herbstnacht hat gesagt…

Hier kommt wie versprochen Dani's Gedicht :-)

Wir fuhren allein im dunkeln
Postwagen die ganze Nacht; wir
ruhten einander am Herzen, wir
haben gescherzt und gelacht. Doch
als es morgens tagte, mein Kind, wie
staunten wir! Denn zwischen uns
saß Amor, der blinde Passagier.
-Heinrich Heine-


Liebe Grüße
von herbsti (außer Wertung *lach*)